Mein Weg, kurz erzählt

Ich habe Soziologie an der Universität Zürich studiert (2007–2011), danach Zukunftsforschung in Berlin (2011–2013). Schon im Studium war klar: Ich will verstehen, wie Menschen und Gesellschaften funktionieren – und wie sich das in die Zukunft verschiebt.

Danach kamen Stationen, die auf dem Papier perfekt aussahen:

  • Zukunftsforscher bei der Daimler AG

  • Country Manager Schweiz bei Lemonaid & Charitea (2014–2016)

  • Geschäftsführer eines Pop-up-Restaurants in Zürich (2017)

  • Futures Business Analyst im Innovationslabor von Rivella (2018–2021)

  • Strategie- und Zukunftsberater in Zürich (2021-2023)

Jede dieser Stationen war interessant. Manche waren ein Traum auf dem Papier. Aber wirklich erfüllt war ich nie. Ich hatte das Gefühl, immer Dinge zu tun, die mir nicht ganz entsprechen. Ich konnte nicht erklären, warum.

Der Bruch

2021, mitten in der Covid-Zeit, wurde ich bei Rivella gekündigt. Das hat mein Selbstvertrauen zerstört. Ich hatte mich über meine Rolle definiert, über meinen Titel, über das, was ich konnte. Plötzlich war das weg.

Wer ich bin

Ich habe alles andere gemacht, bevor ich das wurde, was ich heute bin.

Was wie die schlimmste Phase meines Lebens aussah, war im Rückblick der Anfang.

Die Wende

2022 hatte ich mein erstes Human Design Reading. Innerhalb von zwei Stunden verstand ich Dinge über mich, die ich mein ganzes Leben gespürt, aber nie benennen konnte. Warum ich in Hierarchien nicht atmen konnte. Warum ich Routine erstickend fand. Warum ich immer mit Menschen arbeiten wollte, aber nicht in Strukturen, die mich klein machten.

Ich habe danach mein Leben verändert. Heute arbeite ich genau so, wie es mir entspricht – nicht mehr gegen mich.

Was ich heute tue

Ich helfe Menschen, sich selbst zu verstehen. Mit Werkzeugen aus Soziologie, Zukunftsforschung, Meditation und Human Design. Über 100 Menschen sind in den letzten Jahren zu mir gekommen – mit Berufsentscheidungen, Beziehungsfragen, Lebensumbrüchen. Fast alle haben mich weiterempfohlen.

Ich bin kein Coach. Ich nutze keine Methode für alle. Ich verspreche keine Transformation in zwölf Wochen.

Ich höre genau hin. Ich sehe schnell, was los ist. Und ich sage es dir – klar, respektvoll, ohne Bla. Du gehst aus jedem Gespräch mit Klarheit raus. Und mit konkreten nächsten Schritten.

Warum ich das mache

Weil ich selbst lange gesucht habe. Weil ich weiss, wie es ist, in einem Leben zu stecken, das von aussen funktioniert und sich innen falsch anfühlt. Weil mich Pathologisierung wütend macht und Opferhaltung müde.

Und weil Selbstkenntnis die wichtigste Kompetenz ist, um gute Entscheidungen in einer Welt voller Unsicherheit zu treffen.